„Gemeinsam für den Frieden“ – der Volksbund
Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ruft zur Haus-,
Straßen- und Friedhofssammlung 2026 auf
(Kernzeitraum: 9. Oktober bis 2. November – davon abweichende Sammlungstage sind möglich)
Unter dem Motto „Gemeinsam für den Frieden“ ruft der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. zur diesjährigen Haus-, Straßen- und Friedhofssammlung auf. Vom 9. Oktober bis 2. November 2026 werben zahlreiche ehrenamtliche Sammlerinnen und Sammler um Spenden für die Gedenk- und Friedensarbeit des Volksbundes. Die Sammlung trägt dazu bei, Kriegsgräberstätten zu erhalten, internationale Jugendbegegnungen zu ermöglichen und ein lebendiges Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu bewahren.
„Gemeinsam für den Frieden“ ist dabei mehr als ein Motto. Es ist ein Appell, Verantwortung für unsere Gemeinschaft und ihre Werte zu übernehmen. Frieden entsteht dort, wo Menschen einander mit Respekt begegnen, Konflikte im Dialog lösen und sich für Demokratie, Menschenrechte und ein friedliches Miteinander einsetzen.
Der Begriff Frieden wird in verschiedenen Sprachen und Kulturen unterschiedlich verstanden. Im Deutschen geht das Wort auf den althochdeutschen Begriff „pri“ zurück und steht für Schutz, Freundschaft und Versöhnung. Das englische peace beschreibt die Abwesenheit von Krieg ebenso wie innere und gesellschaftliche Ruhe. Unabhängig von seiner sprachlichen Herkunft bleibt Frieden eine gemeinsame Aufgabe, die täglich neugestaltet werden muss.
Unter seinem Leitgedanken „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“ engagiert sich der Volksbund seit mehr als 100 Jahren für Erinnerung, Verständigung und internationale Friedensarbeit. Die Kriegsgräberstätten sind Mahnmale gegen Krieg und Gewalt und erinnern an das unermessliche Leid der Vergangenheit.
Mit der Betreuung von rund 2,8 Millionen Kriegsgräbern weltweit leistet der Volksbund einen wichtigen Beitrag zur deutschen und internationalen Erinnerungskultur. Seine internationale Jugend- und Bildungsarbeit bringt junge Menschen aus verschiedenen Ländern zusammen und fördert die Auseinandersetzung mit den Ursachen und Folgen von Krieg und Diktatur. Begegnung, Dialog und gemeinsames Lernen schaffen Verständnis über Grenzen hinweg und stärken den Gedanken eines friedlichen Europas.
Seine jährliche Sammlung rückt das Gedenken an die Opfer in das öffentliche Bewusstsein und dient als fortwährender Appell für Frieden in Freiheit, für Toleranz und Völkerverständigung. Der Kontakt an der Haustür, in der Fußgängerzone oder an den Eingängen der Friedhöfe fördert den gesellschaftlichen Dialog über Frieden und Verantwortung. Hierbei bitten wir Sie: sichern Sie mit Ihrem Engagement und Ihrer Spende die Existenz dieser wertvollen Arbeit, die der Volksbund im Auftrag der Bundesregierung. Ohne Ihre Unterstützung sind wesentliche Projekte nicht zu realisieren.
Der Bezirksverband München eröffnet die diesjährige Haus-, Straßen- und Friedhofssammlung mit seinem traditionellen Standkonzert am Montag, den 12. Oktober 2026, um
15:00 Uhr auf dem Marienplatz. Zahlreiche Ehrengäste begleiten den offiziellen Sammlungsauftakt. Für die feierliche musikalische Umrahmung sorgt das Heeresmusikkorps Ulm.
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