Energiespartipp Monat August: Lang lebe Aluminium

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Lang lebe Aluminium

Aluminium ist leicht, biegsam, hitzebeständig, leitfähig und korrosionsbeständig und damit für viele Anwendungen ein wertvoller und sinnvoller Rohstoff, z.B. um Gewicht und so den Energieverbrauch von Fahrzeugen zu senken, für eine lange Haltbarkeit, etc. Gewinnung und Verarbeitung belasten jedoch die Umwelt und sind extrem energieintensiv. Deshalb ist Aluminium ein viel zu wertvoller Rohstoff, um als Wegwerfprodukt oder in kurzlebigen Produkten verschwendet zu werden!

  • Alternativ-reich: Beim Einkaufen, Kochen und Aufbewahren trifft man häufig auf kurzlebigen Einsatz von Aluminium wie Folien, Tüten, Kaffeekapseln, Tuben, Dosen, Spraydosen, Fertiggerichte in Schalen etc. Viele Lebensmittel gibt es auch im Glas, Getränke in Mehrwegflaschen, Süßigkeiten in alufreier Verpackung, für Kaffee Edelstahlmehrwegkapseln. Für Transport und Lagerung von Lebensmitteln kann man ganz einfach Frischhaltedosen aus Edelstahl, Glas, Porzellan oder (BPA-freiem) Kunststoff, wiederverwendbare Wachstücher, Schraubgläser oder auch einfaches Butterbrotpapier verwenden und so die Alufolie ersetzen. Viele weitere Alternativen präsentiert Utopia auf de/galerien/alternativen-zu-aluminiumprodukten
  • Alu und Grillen: Verzichten Sie der Umwelt zuliebe auf Wegwerf-Grills aus Aluminium und auf Aluminiumfolie. Die Alternativen: robuste und langlebige Grills und als Unterlage Schiefer- oder Specksteinplatten. Wer experimentierfreudig ist, versucht es auch mit großen Kohl oder Rhabarberblättern, die selbst bei starker Hitze nicht verbrennen.
  • Attraktives Recycling: Im Vergleich zur primären Herstellung verbraucht die Wiederverwertung nur 5 Prozent der Energie. Wenn möglich, sollten Aluminiumbestandteile einer Verpackung schon von allen anderen Stoffen wie Pappe oder ähnlichem getrennt werden. So lässt sich das Aluminium – über die Wertstoffsammlung – optimal für das Recycling nutzen.
  • Problemfall Verbundverpackung: Im Lebensmittel- und Verpackungsbereich ist Aluminium häufig ein Mitbestandteil der Verpackung (zum Beispiel bei Getränkekartons usw.). Diese Verpackungen werden in der Regel verbrannt, weil das Aluminium nicht effizient von den anderen Stoffen getrennt werden kann.
  • Gesundheitsvorsorge: Wenn saure, basische und salzige Lebensmittel mit Aluminium in Berührung kommen, steigt das Risiko einer Aluminiumbelastung mit gesundheitsgefährdenden Folgen. Ein guter Grund, auf andere Materialien umzusteigen!